Der Automobilhersteller Mercedes-Benz hat weltweit mehr als 9000 Fahrzeuge der G-Klasse in die Werkstätten zurückgerufen. In Deutschland könnten potenziell 551 Fahrzeuge betroffen sein, wie in dem in der Datenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) veröffentlichten Rückruf angegeben wurde. Der Grund dafür seien "fehlerhafte Radschrauben".
Mercedes habe herausgefunden, dass bei bestimmten Fahrzeugen der Baureihe 465 mit vollelektrischem Antrieb die Radschrauben möglicherweise nicht den Anforderungen entsprechen. Dadurch "könnte sich die Verschraubung der Radschrauben und im weiteren Verlauf der Radverbund über die Fahrzeuglebensdauer im Fahrbetrieb lösen, was zu einer Beeinträchtigung der Fahrstabilität führen könnte", erklärte ein Sprecher.
Im KBA-Rückruf wird von der "Gefahr eines Kontrollverlustes über das Fahrzeug" gesprochen. Zur Behebung des Problems würden bei den betroffenen Fahrzeugen die Radschrauben ausgetauscht. Der geplante Werkstattaufenthalt werde ungefähr eine halbe Stunde dauern, teilte der Mercedes-Sprecher mit. Die G-Klasse ist ein Geländewagen, der im Top-End-Segment des Stuttgarter Dax-Konzerns angesiedelt ist, also bei den besonders teuren Fahrzeugen.
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