Ein Siebenjähriger aus Niedersachsen hatte am Mittwoch (11. März 2026) weitaus mehr als nur Schulbücher, Hefte und seine Brotzeit im Schulranzen. Schließlich rückte die Polizei an - und am Ende war alles nur halb so wild.
Der Junge hatte nämlich einen Umschlag mit 5000 Euro in bar dabei, wie die Polizeinspektion Osnabrück am Donnerstag berichtete. "Keine Blüten, alles völlig legal - nur zu Anschauungszwecken", heißt es in der Mitteilung der Polizei. Der "Steppke" fand das Geld daheim bei seinen Eltern und wollte es all seinen Klassenkameraden zeigen. Laut der Polizei wanderten die Scheine von Hand zu Hand - "Fühlen, riechen und sich einfach mal wie ein reicher Mann fühlen".
Junge bringt 5000 Euro mit in die Schule - "zu Anschauungszwecken"
Der Siebenjährige habe sich zum "beliebtesten Schüler des Vormittags" gemacht. Die Klassenlehrerin war jedoch etwas irritiert von der Szene und alarmierte sicherheitshalber die Polizei. Die konnte die etwas andere "Wissensvermittlung" jedoch schnell aufklären.
Das Geld hatten die Eltern des Jungen von der Bank geholt und eigentlich für einen Autokauf bereitgelegt. Natürlich ahnten sie nichts davon, dass ihr "Filius" anderes mit dem Geld vorhatte. Die 5000 Euro wanderten schließlich zurück in den Umschlag und wurden den Eltern zurückgegeben.
"Eltern glücklich, Sohnemann glücklich, Mitschüler begeistert", bilanzierte die Polizei Osnabrück den ungewöhnlichen Einsatz an der Grundschule.