Der Frühling gewinnt an Schwung und Ostern steht kurz bevor, im April erwarten Verbraucherinnen und Verbraucher jedoch nicht nur Ferien und frühlingshaftes Wetter. Welche Neuerungen bringt der kommende Monat?
Nach der Einigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern erhalten rund 925.000 Tarifbeschäftigte der Länder ab dem 1. April mehr Geld: Ihre Gehälter werden um 2,8 Prozent erhöht, aber mindestens um 100 Euro. Dies gilt in 15 von 16 Bundesländern, da das Land Hessen separat verhandelt. Die nächste Erhöhung erfolgt zum 1. März 2027.
Änderungen im April - kostenlose Lungenkrebs-Früherkennung
Starke Raucherinnen und Raucher haben ab dem 1. April Anspruch auf eine jährliche kostenfreie Untersuchung zur Früherkennung von Lungenkrebs. Aktive und ehemalige Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können sich künftig alle 12 Monate mittels Niedrigdosis-Computertomographie (NDCT) untersuchen lassen. Diese Leistung wird von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Bis man einen Termin erhält, könnte es allerdings noch etwas länger dauern. Ärztinnen und Ärzte sowie Radiologinnen und Radiologen benötigen dafür eine spezielle Fortbildung, letztere darüber hinaus eine Genehmigung, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) mitteilte.
Ab dem 28. April müssen in der EU angebotene Laptops verpflichtend einen USB-C-Ladeanschluss besitzen. Für Kleingeräte wie Smartphones und Handys gilt dies bereits seit Ende 2024, für Laptops galt hingegen eine längere Übergangsfrist. Auch Geräte, die eine höhere Leistung als die über USB-C möglichen 240 Watt brauchen, müssen den Anschluss zumindest als zusätzliche Buchse aufweisen.
Anbieterwechsel bei "Miles & More"-Kreditkarte
Minderjährige dürfen ab dem 12. April bundesweit kein Lachgas mehr erwerben oder besitzen. Generell verboten werden der Online-Handel mit Lachgas und der Kauf an Automaten. Besonders für Minderjährige ist der Konsum von Lachgas mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden – von Bewusstlosigkeit bis hin zu bleibenden Schäden des Nervensystems. Strenge Regeln kommen auch für die als K.-o.-Tropfen bekannten Chemikalien Gamma-Butyrolacton (GBL) und 1,4-Butandiol (BDO).
Für Kunden des Lufthansa-Bonusprogramms "Miles & More" endet die bisherige Kreditkarte: Die Karten der Deutschen Kreditbank (DKB) verlieren spätestens am 30. April ihre Gültigkeit. Wer weiterhin beim Bezahlen Meilen sammeln und seine gesammelten Meilen vor dem Verfall schützen möchte, muss auf die neue Kreditkarte der Deutschen Bank umsteigen. Dafür ist jedoch ein neuer Antrag mit Bonitätsprüfung und persönlichen Angaben erforderlich.
In der Schweiz darf in öffentlich zugänglichen Räumen ab 1. April keine Pyrotechnik mehr gezündet werden. Darauf einigte sich ein Gremium der Baudirektorinnen und -direktoren aller 26 Kantone. Sie zogen damit erste Lehren aus der Brandkatastrophe von Crans-Montana, bei der 41 Menschen ums Leben kamen und Dutzende verletzt wurden. Dort war in der Silvesternacht durch eine funkensprühende Partyfontäne Schaumstoff an der Decke in Brand geraten.
Warnhinweise gegen Mogelpackungen in Österreich
Weniger Inhalt zum gleichen Preis – Konsumenten in Österreich werden ab 1. April mit Warnhinweisen über schrumpfende Packungsinhalte informiert. Händler müssen ihre Kunden 60 Tage lang darüber aufklären, wenn die Füllmenge eines Produkts bei gleichbleibender Packungsgröße gesunken ist, und wenn der Preis nicht entsprechend reduziert wurde. Bei Verstößen drohen Strafen bis zu 15.000 Euro. Auch in Deutschland wird über mehr Transparenz bei versteckten Preiserhöhungen diskutiert. Mogelpackungen lassen sich aber auch ganz einfach selbst durchschauen.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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