Es gibt schöneres am Sonntagmorgen nach der Zeitumstellung: Die Freisinger Feuerwehrleute hatten am Morgen des 25. März bereits einen ungewöhnlichen Einsatz.

Gegen 7:30 Uhr teilten Passanten mit, dass sich nahe der Korbiniansbrücke ein Wagen in der Isar befindet. Tatsächlich trafen die Einsatzkräfte rund 200 Meter flussaufwärts und 15 Meter vom Ufer entfernt auf einen dunklen Mercedes Kombi im Wasser. Nach ersten Ermittlungen war schnell klar, dass sich niemand mehr in dem Wagen befand. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll der Wagen in Dorfen gestohlen worden sein. Wie das Auto ins Wasser kam, ist derzeit noch unklar.

Zur Bergung setzte die oberbayerische Feuerwehr eine Seilwinde und rund 70 Meter Seilmaterial ein. So konnte der Mercedes ans Ufer gezogen werden.


Abschleppunternehmen konnte das Auto aus der Isar holen


Vorher mussten die Helfer mit der Motorsäge eine Schneise anlegen. Vom Isarradweg aus konnte ein Abschleppunternehmen das Auto schließlich mit einem Kran bergen und abtransportieren. Ein Umweltschaden entstand glücklicherweise nicht, da der Wagen weitestgehend unbeschädigt war und keine Betriebsstoffe ausgetreten sind.

 

 

 


Die Polizei ermittelt nun, wie genau der Mercedes in die Isar geriet. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Freising und Marzling waren mit 5 Fahrzeugen und rund 35 Mann über zwei Stunden lang im Einsatz.