In Bayern ist am Donnerstag (29. Januar 2026) erneut mit teils kräftigen Schneefällen zu rechnen. Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, sollen die Niederschläge von Südwesten her über den Freistaat ziehen. Im Laufe des Tages werden verbreitet bis zu fünf Zentimeter Schnee erwartet, im Alpenvorland sind bis zu zehn Zentimeter möglich.
In einigen Regionen des Allgäus könnte innerhalb von 24 Stunden sogar noch mehr Schnee fallen - 15 bis 25 Zentimeter Neuschnee seien denkbar. In Würzburg wurde der Busverkehr am Morgen teilweise eingestellt, da einige Strecken mit Gefälle nicht befahrbar waren. Auch in Herzogenaurach und der Kreis Kitzingen sind von Busausfällen betroffen. Vereinzelt kam es am Morgen auf rutschigen Straßen zu Unfällen. Auf der Bundesstraße B85 bei Edelsfeld im Landkreis Amberg-Sulzbach kippte nach Angaben der Polizei ein Lastwagen auf glatter Fahrbahn um.
Busverkehr in Würzburg lahmgelegt: Stellenweise gefrierender Regen möglich
Die Straße musste - voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein - gesperrt werden, weil der Lkw mit schwerem Gerät geborgen werden musste. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Ansonsten blieb es den Einsatzzentralen zufolge zunächst bei vereinzelten Unfällen mit Sachschäden, da Autos in Gräben oder gegen Verkehrsschilder gerutscht waren. Nach Angaben der Polizeipräsidien in Schwaben kam es im einsetzenden Berufsverkehr vermehrt zu wetterbedingten Unfällen - bisher ohne schwerwiegendere Folgen.
Es sei zu erwarten, dass es im Laufe des Morgens weitere Unfälle geben könnte. In Mittelfranken hatte ein Autofahrer allerdings mehr Pech: Nachdem der Wagen in einen Graben gerutscht und gegen einen Baum geprallt war, fiel dieser auf das Auto, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde dabei nach ersten Erkenntnissen jedoch niemand. Auch am Freitag (30. Januar 2026) und Samstag (31. Januar 2026) kann es wieder glatt werden.
Neben weiteren Schneefällen sei auch gefrierender Regen möglich, berichteten die Meteorologen. Die Temperaturen sollen die kommenden Tage weiterhin um den Gefrierpunkt schwanken - etwa zwischen minus sechs und plus fünf Grad. Nach Angaben des bayerischen Lawinenwarndienstes ist die Lawinengefahr in einigen Gebieten des Allgäus erheblich. Es ist dort Warnstufe drei von fünf erreicht, beispielsweise in den Bergen rund um Oberstdorf. In den meisten Regionen der bayerischen Alpen bleibt das Risiko jedoch darunter und wird als gering oder örtlich mäßig eingestuft.
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.
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