Update vom 02.03.2026: In Handschellen getürmt - U-Häftling weiter auf der Flucht

Die Polizei in Passau sucht weiterhin nach einem entflohenen Untersuchungshäftling. Der 22-Jährige, der mit Handschellen gefesselt war, entkam nach einem Hafttermin am Amtsgericht in der niederbayerischen Stadt auf dem Weg zu einem geparkten Polizeifahrzeug. Auch am Sonntag (1. März 2026) gab es laut der Polizei keine Hinweise auf seinen Aufenthaltsort.

Die Polizei veröffentlichte ein Bild des Gesuchten und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Gleichzeitig warnte sie vor dem Entflohenen, da er möglicherweise eine Bedrohung für die Öffentlichkeit darstellen könnte. Er wurde am Donnerstag (26. Februar 2026) aufgrund eines Haftbefehls wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Dabei handelte es sich um sogenannte Beziehungsdelikte, Täter und Opfer kannten sich also, wie ein Polizeisprecher sagte.

Vor seiner Flucht hatte der 22-Jährige bereits eine Nacht im Polizeigewahrsam verbracht. Der Richter setzte am nächsten Tag laut Polizei den Haftbefehl in Vollzug. Zwei Polizeibeamte sollten den Mann anschließend zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt bringen. Doch dann gelang ihm trotz Handschellen die Flucht.

Flucht von Häftlingen ist selten

"Offensichtlich hat er eine günstige Situation für sich nutzen können", sagte der Polizeisprecher. Es sei davon auszugehen, dass der Mann die Handschellen schnell loswerden konnte. Gegenstand der Ermittlungen sei auch, ob er Helfer bei der Flucht hatte. Nach Angaben der Polizei rannte der 22-Jährige am späten Freitagvormittag zunächst in Richtung Innenstadt.

Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach ihm. Mehrere Streifenbesatzungen, die Bereitschaftspolizei, Spürhunde und ein Polizeihubschrauber waren demnach im Einsatz - erfolglos. Auch mehrere Objekte seien durchsucht worden, der Verdächtige sei dort jedoch nicht gefunden worden, sagte der Sprecher. Derzeit stehe die Fahndung im Vordergrund, sagte der Sprecher. Im Nachgang werde man dann aber auch analysieren müssen, wie ihm die Flucht auf dem Weg zum Streifenwagen habe gelingen können.

Dem bayerischen Innenministerium zufolge hatte eine Arbeitsgruppe am Polizeipräsidium Oberpfalz bereits vor einiger Zeit Empfehlungen zum Umgang mit gefesselten Verdächtigen, etwa bei der Vorführung vor Gericht, erarbeitet. Solche Vorfälle wie in Passau seien glücklicherweise selten, sagte ein Ministeriumssprecher. 2023 hatten die Flucht eines verurteilten Mörders aus dem Amtsgericht Regensburg und eines Angeklagten aus dem Landgericht Coburg innerhalb weniger Wochen für Schlagzeilen gesorgt.

Sind die Sicherheitsvorkehrungen ausreichend?

Danach hatten die Gerichte in Bayern ihre Sicherheitskonzepte überprüft. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht die Fahndung nach dem Flüchtigen klar im Fokus", sagte der Ministeriumssprecher. Die Erkenntnisse aus dem Fall sollen nach seinen Angaben jedoch später in die Polizei-Arbeitsgruppe einfließen und intensiv geprüft werden.

Update vom 28.02.20226: Untersuchungshäftling geflohen - Fahndung läuft weiter

Die Polizei in Passau fahndet weiter nach einem entflohenen Untersuchungshäftling. Der mit Handschellen gefesselte 22-Jährige war nach einem Hafttermin im Amtsgericht auf dem Weg zu einem geparkten Polizeiwagen getürmt. Aktuell gebe es keine konkreten Hinweise auf dessen Aufenthaltsort, sagte ein Polizeisprecher. "Die Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen dauern an." Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Gesuchten und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. 

Der 22-Jährige war laut Polizeiangaben nach dem Hafttermin am Freitagmittag in Richtung Passauer Innenstadt davongelaufen. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot nach ihm. Mehrere Streifenbesatzungen, die Bereitschaftspolizei, Spürhunde und ein Polizeihubschrauber waren demnach im Einsatz - vergeblich. Auch mehrere Objekte seien durchsucht worden, der Verdächtige sei dort aber nicht gefunden worden, sagte der Sprecher.

Gefahr für die Öffentlichkeit?

Die Polizei warnt vor dem Entflohenen, weil eine Gefährdung für die Öffentlichkeit nicht ausgeschlossenen werden könne. Diese hatte den Mann am Donnerstag wegen eines Haftbefehls aufgrund des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Dabei handelte es sich um sogenannte Beziehungsdelikte, bei denen sich Täter und Opfer kannten, wie der Polizeisprecher sagte. 

Vor seiner Flucht hatte der 22-Jährige bereits eine Nacht in Polizeiarrest verbracht. Der Richter setzte am Folgetag der Polizei zufolge den Haftbefehl in Vollzug: Zwei Polizeibeamte sollten den Mann anschließend zur Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt bringen. Doch dann gelang ihm trotz Handschellen die Flucht. 

Wie konnte er türmen?

"Offensichtlich hat er eine günstige Situation für sich nutzen können", sagte der Polizeisprecher. Es sei davon auszugehen, dass der Mann die Handschellen schnell loswerden konnte. Gegenstand der Ermittlungen sei auch, ob er Helfer bei der Flucht hatte. 

Im Vordergrund stehe nun, den 22-Jährigen zu schnappen, betonte der Sprecher. Im Nachgang werde man dann aber auch aufarbeiten müssen, wie ihm die Flucht auf dem Weg zum Streifenwagen gelingen konnte.

Ursprungsmeldung vom 27.02.2026: Großfahndung: Verdächtiger (22) flieht nach Gerichtstermin

In Passau ist ein Verdächtiger nach einem Gerichtstermin im Amtsgericht entkommen. Wie das Gericht mitteilte, entkam der 22-Jährige, nachdem er das Justizgebäude in Begleitung der Polizei verlassen hatte. Der Mann befand sich im Gewahrsam der Beamten. Die genauen Umstände der Flucht waren zunächst unklar. Die Polizei suchte anschließend mit einem Großaufgebot nach dem Mann. Mehrere Streifenbesatzungen und ein Polizeihubschrauber waren unter anderem im Stadtgebiet im Einsatz, teilten die Beamten mit. Der Mann wurde zuletzt in einer Straße in Richtung Innenstadt gesehen, bevor die Polizisten ihn aus den Augen verloren. Die Fahndung dauert an.

Eine Gefährdung für die Öffentlichkeit kann nicht ausgeschlossen werden, teilten die Ermittler mit. Daher sollten auch keine Anhalter mitgenommen werden. Der 22-jährige Verdächtige wurde am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt - laut einer Polizeisprecherin wegen eines Körperverletzungsdelikts. Danach gelang ihm die Flucht in Richtung Stadtmitte. Der Mann trug dunkle Privatkleidung und war zum Zeitpunkt der Flucht gefesselt. Er ist etwa 1,80 Meter groß und schlank und hat dunkle, kurze lockige Haare, ein Piercing am linken Ohr und einen Ober- und Unterlippenbart.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Erfahre hier mehr über unsere KI-Richtlinien.