Update vom 02.03.2026: Gift in der Champagnerflasche - Angeklagter kommt frei

Im Prozess um eine vergiftete Champagnerflasche hat das Landgericht in Weiden den Beschuldigten freigelassen. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, sieht die Strafkammer keinen dringenden Tatverdacht mehr. Verschiedene Medien hatten über die Freilassung des 46-Jährigen berichtet, nachdem zuvor der Hauptbelastungszeuge im Verfahren vernommen worden sei.

In dem Prozess geht es darum, dass eine mit der flüssigen, hochgiftigen Droge MDMA gefüllte Flasche als vermeintlicher Champagner in einem Weidener Lokal ausgeschenkt wurde, was zum Tod eines Mannes führte. Eine Gruppe hatte im Februar 2022 in dem Lokal gefeiert und den Champagner geordert. Dass die Flasche manipuliert und mit der Droge gefüllt war, war den Ermittlern zufolge für das Personal nicht erkennbar. Sieben weitere Gäste tranken ebenfalls davon und wurden verletzt.

Angeklagt ist ein Niederländer, der nach Ansicht der Staatsanwaltschaft die manipulierten Flaschen in einem Lagerhaus in seinem Heimatland deponiert haben soll. Der Betreiber des niederländischen Lagerhauses soll dann im Jahr 2019 mehrere Champagnerflaschen online verkauft haben, ohne zu wissen, dass diese mit MDMA gefüllt waren. Die Substanz ist auch als Wirkstoff der Droge Ecstasy bekannt. Dem 46-Jährigen werden fahrlässige Tötung und bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen.

Angeklagter kann auf Freispruch hoffen

Der Prozess könnte bis zur kommenden Woche beendet werden. Nach Angaben des Gerichtssprechers ist zunächst noch eine Zeugenvernehmung vorgesehen, danach gibt es noch weitere Termine. Konkrete Angaben, wann die Plädoyers gehalten werden und das Urteil verkündet wird, stehen jedoch noch aus. Nach der Entscheidung der Strafkammer, kurz vor Abschluss der Beweisaufnahme den Haftbefehl aufzuheben, kann der Angeklagte nun auf einen Freispruch hoffen.

Ursprungsmeldung vom 11.02.2026: Wo die Champagner-Flasche mit den Drogen in der Oberpfalz her?

Auf welchem Weg ist eine mit Drogen anstelle von Champagner gefüllte Flasche in ein Lokal in der Oberpfalz gelangt? Im Verfahren vor dem Landgericht Weiden ist ein Zollbeamter zu den Ermittlungen bezüglich der Herkunft der Flasche befragt worden. Demnach stammte die Flasche aus einem Lager in den Niederlanden.

Im Februar 2022 hatte eine Gruppe in einem Lokal in Weiden gefeiert und Champagner bestellt. Stattdessen wurde ihnen die flüssige, hochgiftige Droge MDMA serviert. Dass die Flasche manipuliert war, war den Ermittlern zufolge optisch nicht zu erkennen. Ein Mann starb. Sieben weitere Gäste, die ebenfalls aus der Flasche tranken, wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Angeklagt ist ein 46-jähriger Niederländer, der nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die manipulierten Flaschen in einem Abteil des Lagerhauses eingelagert haben soll. Ihm werden fahrlässige Tötung und bandenmäßiger Drogenhandel zur Last gelegt.

Flaschen aus Lagerabteil entnommen

In den Verkauf sollen die Flaschen jedoch nicht durch den Angeklagten, sondern über den damaligen Betreiber des Lagerhauses gelangt sein. Dieser soll laut Anklage 2019 mehrere Flaschen aus dem Abteil entnommen und im Internet verkauft haben - nicht wissend, dass sie mit MDMA gefüllt waren. Zu den Fragen in dem Verfahren gehört, wer in dem Lagerhaus tatsächlich welchen Abteil angemietet hatte.

Die Verteidiger hatten zu Prozessbeginn die Anschuldigungen gegen ihren Mandanten zurückgewiesen. Der Anklage nach soll er Mitglied einer Gruppe sein, die in großen Mengen MDMA - bekannt als Wirkstoff der Droge Ecstasy - produziert haben soll, um es national und international zu verkaufen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Champagnerflaschen von Drogenhändlern zur Tarnung verwendet wurden.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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