Update vom 10.06.2026, 19.43 Uhr: BRK äußert sich nach tödlichem Bus-Unfall in Bayern

Nach dem Tod eines Zweitklässlers bei einer Kollision von zwei Bussen in Oberbayern ist klar: 30 weitere Kinder, eine Lehrerin und zwei Busfahrer wurden verletzt, zum Teil schwer. "Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei der Familie des verstorbenen Kindes – und bei der Familie, die um ihr schwerverletztes Kind bangt", sagte Dennis Behrendt, Einsatzleiter des Rettungsdienstes. Für die Familien des Toten und der Verletzten sei eine Welt zusammengebrochen. Wenn ein Kind nicht gerettet werden könne, "hinterlässt das auch bei erfahrenen Einsatzkräften tiefe Spuren".

Der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) zeigt sich tief bewegt. Er sei in Gedanken bei der Familie des gestorbenen Kindes sowie bei den Verletzten. "Als Vater von drei Kindern, die auch schulpflichtig sind, die auch mit dem Bus gefahren sind, weiß man erst mal, was passiert, wenn man morgens sein Kind auf einen Schulausflug schickt und es dann abends nicht mehr zurückerhält. Für mich ein ganz, ganz schwieriger Tag."

Ein Linienbus steht nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Bus beschädigt an einer Straße bei Hebertshausen (Landkreis Dachau). Bei dem Unfall starb ein Schulkind, mehrere Kinder wurden zudem verletzt.
Ralf Zwiebler/dpa

Die Szenen am Unfallort sind schrecklich. Der Reisebus ist stark beschädigt. In der Nähe entdeckt die Feuerwehr zwei verletzte Kinder, wie Maximilian Reimoser, Sprecher der Kreisbrandinspektion Dachau, berichtet. Besonders schlimm hat es einen Jungen getroffen. Man habe alles Menschenmögliche versucht, um ihn zu reanimieren, beschreibt Behrendt den Kampf um das Leben des Kindes. Ein Hubschrauber stand bereit, um den Jungen in eine Klinik zu fliegen. Doch der Notarzt habe ihn noch vor Ort für tot erklären müssen, so Behrendt sichtlich bewegt.

Zwei Kinder und eine Lehrerin schwerst verletzt

Zwei weitere Kinder und eine Lehrerin sind nach Angaben der Polizei schwerst verletzt, vier weitere Kinder gelten als schwer oder mittelschwer verletzt. 26 Schüler und zwei Busfahrer erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen.

"Das sind einfach Bilder und Momente, die man nicht so leicht verarbeitet", sagt Reimoser und spricht das aus, was viele der Rettungskräfte empfinden. Auch für die Angehörigen, die zur Unfallstelle eilen, ist es eine schwierige Situation. An einer Sammelstelle im Ortsteil Ampermoching erhalten sie psychosoziale Betreuung. In der Gemeindeverwaltung sei zudem ein Bürgertelefon eingerichtet worden, erklärt Bürgermeister Stefan Jänicke-Spicker, der auch Feuerwehrkommandant seiner Gemeinde ist. Abends sollte zudem die Pfarrkirche im Ort öffnen.

Der mit Grundschülern besetzte Reisebus war am Mittwoch (10. Juni 2026) für einen Schulausflug auf einer Staatsstraße nahe Hebertshausen im Landkreis Dachau unterwegs, als er in einer Kurve mit einem Linienbus kollidierte. Die Unfallursache war zunächst unklar. Sie soll von einem Gutachter geklärt werden.

Was zur Ursache bisher bekannt ist

Nach dem Unfall waren zur Versorgung der Verletzten laut Angaben der Rettungskräfte vier Hubschrauber, etwa 15 Rettungswagen und acht Notärzte im Einsatz. Laut BRK seien rund 100 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie weiterer Hilfsorganisationen vor Ort gewesen. Die Staatsstraße wurde gesperrt, und für die Angehörigen wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach Angaben der Polizei noch völlig unklar. Die Staatsanwaltschaft München II hat einen Gutachter beauftragt, das Geschehen zu untersuchen. Sicher ist, dass in der sehr engen Kurve Tempolimits gelten, einmal 60, einmal 50 Kilometer pro Stunde.

Eines kann Thomas Weber, Leiter der Polizeiinspektion Dachau, bereits weitgehend ausschließen: Alkohol. Die Busfahrer hätten freiwillig Atemalkoholtests durchgeführt. Das Ergebnis in beiden Fällen: Null Promille, wie Weber erklärt.

"Noch viel Nachbearbeitung" für die Einsatzkräfte

Doch die Aufarbeitung des Unfalls im Zuge der Ermittlungen ist nur eine Seite. Auf der anderen Seite steht die psychische Verarbeitung der schlimmen Geschehnisse. Für die gesamte Schule werde es Angebote geben, kündigte Landrat Löwl an. Die Notfallseelsorge stehe bereit für jeden, der Bedarf habe, auch in den kommenden Tagen.

Auch die Rettungskräfte müssen diesen Einsatz erst verarbeiten. Denn er sei keineswegs alltäglich, betont Reimoser. Im Feuerwehrhaus gab es deshalb Angebote für Einsatzkräfte. Doch der Feuerwehrmann weiß auch: "Das wird sicherlich nicht mit dem heutigen Tage vorbei sein, sondern auch dieser Einsatz zieht noch viel Nachbearbeitung mit sich."

Update vom 10.06.2026, 18.18 Uhr: Totes Schulkind bei Bus-Zusammenstoß - genaue Zahl der Verletzten unklar

Nach einer Kollision von zwei Bussen in Oberbayern ist ein Kind gestorben. Das teilte der Dachauer Landrat Stefan Löwl (CSU) bei einer Pressekonferenz vor Ort mit. Ein Polizeisprecher sagte, dass es sich um einen Jungen handle. Den Rettungskräften zufolge starb er noch an der Unfallstelle. Laut Polizei erlitten zwei weitere Kinder sowie eine Lehrerin schwere Verletzungen, während viele andere Menschen leicht verletzt wurden. Zunächst hatte die Polizei von einer zweistelligen Zahl an Verletzten und mehreren verletzten Kindern gesprochen. Das BRK meldete am Mittwochabend (10. Juni 2026) 

"Meine Gedanken, Wünsche und Gebete sind bei den verletzten Kindern", schrieb Löwl auf Facebook. "Die Schule hat die Eltern informiert; ein Krisenteam ist vor Ort!"

Der mit Grundschülern besetzte Reisebus war für einen Schulausflug auf einer Staatsstraße nahe Hebertshausen im Landkreis Dachau unterwegs, als er in einer Kurve mit einem Linienbus kollidierte. Die Unfallursache war zunächst unklar. Sie soll von einem Gutachter geklärt werden.

Vier Rettungshubschrauber vor Ort im Einsatz

Nach dem Unfall waren zur Versorgung der Verletzten laut Angaben der Rettungskräfte vier Hubschrauber, etwa 15 Rettungswagen und acht Notärzte im Einsatz. Laut BRK seien rund 100 Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie weiterer Hilfsorganisationen vor Ort gewesen. Die Staatsstraße wurde gesperrt, und für die Angehörigen wurde ein Bürgertelefon eingerichtet.

Ursprungsmeldung vom 10.06.2026, 14.06 Uhr: Heftiger Bus-Unfall in Bayern - Schulkinder teils schwer verletzt

Bei einer Kollision zweier Busse in Oberbayern sind nach Angaben der Polizei mehrere Menschen, darunter auch Kinder, verletzt worden. Ein Reisebus mit Schulkindern sei bei Hebertshausen im Landkreis Dachau mit einem Linienbus zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Ersten Erkenntnissen zufolge gehen die Beamten von mehreren mittel- bis schwerverletzten Kindern aus. Genaue Angaben machte ein Polizeisprecher zunächst nicht.

Vor Ort fanden demnach "umfangreiche Rettungs- und Bergungsmaßnahmen" statt. Der Unfall passierte den Angaben zufolge am Mittwochmittag (10. Juni 2026) gegen 12.30 Uhr auf einer Staatsstraße zwischen Hebertshausen und Haimhausen. Diese Orte liegen etwa 20 Kilometer nördlich des Münchner Stadtzentrums.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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