Ein Hundehalter ist in Niederbayern mit dem Versuch gescheitert, seine Hündin als Fundtier kostenfrei bei einem Tierheim abzugeben. Der 43-Jährige habe sich bei der Einrichtung in Jandelsbrunn (Landkreis Freyung-Grafenau) gemeldet und behauptet, er habe die Hündin gefunden, so die Polizei. Daraufhin habe das Tierheim die Hündin in Obhut genommen und über Facebook versucht, den Besitzer zu finden.

Schließlich meldete sich so die Vorbesitzerin von "Amy", die sich erinnerte, das Tier vor einiger Zeit an den angeblichen Finder übergeben zu haben. Nun ermittelt die Polizei gegen den 43-Jährigen, da er sich durch seine Geschichte offenbar etwa 500 Euro für die offizielle Abgabe der Hündin sparen wollte.

Tierheim mit Appell an Besitzer: "Besitzt bitte den Mut"

"Amy" bleibt vorerst in der Obhut des Tierheims, wie ein Sprecher auf Nachfrage erklärte. Sie müsse zunächst aufgepäppelt werden.

Das Tierheim richtete wegen des Falls einen Appell an Hundebesitzer in sozialen Netzwerken. "Liebe Tierbesitzer, wenn ihr euch, aus welchen Gründen auch immer, von eurem Tier trennen müsst, dann macht es bitte auf dem richtigen, offiziellen Weg!", schrieb die Einrichtung auf Facebook. "Besitzt bitte den Mut und ruft bei uns an."

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