Update vom 17.03.2026: Konkurrent kauft Traditionsmarke Eterna

Der Hemdenhersteller Olymp hat sich nach eigenen Angaben alle Markenrechte des langjährigen - und mittlerweile insolventen - Konkurrenten Eterna gesichert. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben. Beide Marken ergänzen sich und bieten Olymp viele Möglichkeiten, sich zukünftig breiter und variabler in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld in der Modebranche zu positionieren, teilte das Unternehmen aus Bietigheim-Bissingen nördlich von Stuttgart mit.

"Wir prüfen bereits verschiedene Szenarien, wie wir die Marke Eterna für die vielen treuen Markenanhänger und Handelspartner wieder erfolgreich im Markt etablieren können", sagte Olymp-Chef Mark Bezner laut Mitteilung. Seit Anfang März ist bekannt, dass der Hemden- und Blusenhersteller Eterna aus Passau seinen Betrieb im Sommer einstellen wird. Nach 163 Jahren endet somit die Geschichte einer der bekanntesten deutschen Textilfirmen. Das in Schwierigkeiten geratene Unternehmen hatte im Dezember 2025 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Ein Käufer, der den Traditionshersteller vollständig übernehmen wollte, fand sich nicht. Daraufhin hatte der Gläubigerausschuss der Schließung und dem Verkauf des Markennamens zugestimmt.

Ein genaues Datum für das Ende von Eterna war zuletzt nicht bekannt. Das 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt am Passauer Hauptsitz laut Firmenwebsite etwa 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Eine Hauptkundengruppe sind Büroangestellte und Manager. Eterna zählte zu den wenigen verbliebenen Unternehmen der einst florierenden deutschen Bekleidungsindustrie, kämpfte jedoch schon länger mit finanziellen Problemen. Bereits 2021 hatte das Unternehmen ein Sanierungsverfahren durchlaufen. Gegründet wurde das Unternehmen in Wien, zunächst als Textilwerkstatt und Wäschefabrik. Der heutige Hauptsitz in Passau wurde 1927 eröffnet.

Update vom 04.03.2026: Traurige Nachrichten aus Passau: Eterna muss aufgeben 

Einer der renommiertesten deutschen Hersteller von Hemden und Blusen steht vor dem Aus: Nach 163 Jahren wird die insolvente Firma Eterna in Passau ihren Betrieb im Sommer einstellen, wie die Geschäftsführung bekannt gab. In den letzten Monaten fand sich kein Interessent, der den angeschlagenen Textilhersteller vollständig übernehmen wollte. Zuvor berichtete die Passauer Neue Presse.

Das im Jahr 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt laut der Firmenwebseite am Passauer Hauptsitz rund 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden berühmt. Eine der Hauptkundengruppen sind Büroangestellte und Manager. Im Dezember hatte die Firma Insolvenz angemeldet, zunächst gab es mehr als 20 Anfragen von potenziellen Investoren. Doch diese sprangen alle wieder ab. "Verkaufsprozess ohne Ergebnis" "Eine Fortführung des Geschäftsbetriebes der Eterna in Passau ist leider ausgeschlossen", hieß es in der Mitteilung der Geschäftsführung.

"Der mit der Einleitung des Insolvenzverfahrens angestrebte Verkaufsprozess ist ohne Ergebnis beendet worden." Verkauft wird nun lediglich der Firmenname "Eterna". Damit könnte die Marke weiterbestehen, auch wenn diese dann mit dem ursprünglichen Unternehmen nichts mehr zu tun hätte. Der Gläubigerausschuss hat laut Geschäftsführung der geplanten Schließung bis Sommer 2026 zugestimmt, ein genaues Datum nannte die Eterna-Chefetage nicht. 

Erstmeldung vom 19.12.2025: Zweites Insolvenzverfahren für Eterna

Der Hemden- und Blusenhersteller Eterna ist finanziell erneut in Schwierigkeiten geraten. Das Unternehmen hat beim Amtsgericht Passau einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung eingereicht, wie ein Gerichtssprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Zuvor hatten unter anderem Business Insider und Textilwirtschaft darüber berichtet.

Das 1863 gegründete Unternehmen beschäftigt laut Firmenwebseite am Passauer Hauptsitz über 400 Mitarbeiter und ist vor allem für seine Geschäftshemden bekannt. Eine Hauptkundengruppe sind Büroangestellte und Manager. Die Geschäftsführung von Eterna soll bei der Restrukturierung von dem Insolvenzexperten Georg Bernsau von der Kanzlei K&L Gates LLP unterstützt werden.

"Interesse ist riesig": Viele Investoren-Anfragen für Hersteller Eterna

Bernsau zufolge gibt es bereits mehr als 20 Investorenanfragen. "Das Interesse ist riesig", sagte er. Eterna zählt zu den wenigen verbliebenen Traditionsunternehmen der einst blühenden deutschen Textilindustrie und hat schon seit Jahren mit Problemen zu kämpfen. Viele andere überlebende Firmen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten auf Industrietextilien spezialisiert, Eterna ist jedoch dem Bekleidungsgeschäft treu geblieben.

Auslöser des Insolvenzantrags war laut Unternehmen, dass ein Teil der Gläubiger dem Verkauf und der anschließenden Rückmietung der Passauer Zentrale nicht zustimmen wollte. "Die Antragstellung war erforderlich, da ein Teil der auf dem Grundstück besicherten Finanzgläubiger dem Sale & Lease Back des Grundstücks nicht zustimmten", heißt es vom Unternehmen gegenüber Business Insider. Das soll nun im Rahmen des Insolvenzverfahrens geschehen, außerdem soll die Logistik vollständig ausgegliedert werden. Bereits 2021 hatte das Unternehmen ein Sanierungsverfahren unter gerichtlicher Aufsicht durchlaufen. Grundlage war das Unternehmensstabilisierungsgesetz, das Sanierungen ohne ein reguläres Insolvenzverfahren erleichtern soll.

Gegründet wurde Eterna 1863 von den Gebrüdern Hönigsberg in Wien - zunächst als Textilwerkstatt und Wäschefabrik. Der heutige Hauptsitz in Passau wurde 1927 eröffnet. Auf der Firmenwebseite rühmt sich Eterna unter anderem der Erfindung des bügelfreien Baumwollhemds in den 1980er Jahren. Die Lage im Modegeschäft ist auch für den Einzelhandel herausfordernd.

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

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